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Galizien - "Altösterreich" - 10 Tage

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Termin:
25.08.2017 - 03.09.2017
Preis:
ab 1190 € pro Person

Auf den Spuren der k.u.k. Monarchie


Polen - Westukraine - Slowakei

Eine großartige Geschichtsreise in die östlichen Kronländer der k.u.k. Monarchie. Bis vor rund hundert Jahren gehörten die Regionen Galizien und Bukowina zur Donaumonarchie und erlebten in dieser Zeit eine kulturelle Blüte. Die liebevoll restaurierten Innenstädte von Lemberg und Czernowitz zeugen von der „guten alten Zeit". Gleichzeitig ist die Region Heimat der sagenumwobenen Huzulen und ein kultureller Schmelztiegel zwischen Ost und West. Sie sehen die Heimat großer Dichter, Literaten und Künstler. Neben viel Kultur und Geschichte können Sie sich auf beeindruckende, landschaftliche Schönheiten freuen.

HÖHEPUNKTE:
Auf den Spurer der k.u.k Monarchie
Herausgeputztes Lemberg und Czernowitz
Große Geschichte mit „Muße" erleben
Kultur - Geschichte und Natur im Einklang


1. Tag: Anreise nach Krakau
Diese interessante Reise beginnt mit der Anreise über die neue, sehr gut ausgebaute Autobahn über Olmütz nach Krakau. Am Abend kommen Sie in Krakau an. Für viele Polen ist Krakau die schönste Stadt des Landes. Nach dem Abendessen haben Sie noch die Gelegenheit, selbst einen Abendspaziergang zu unternehmen.


2. Tag: Schloss Lancut - Przemysl
Die ganze Altstadt von Krakau gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wir besichtigen den größten mittelalterlichen Marktplatz Europas, die Tuchhallen, das Gebäude der Jagiellonen-Universität und das Königsschloss mit der Kathedrale auf dem Wawel. Nach einer zweistündigen Fahrt entdecken wir in Lancut eine der berühmtesten Residenzen des Landes. Der in den Jahren 1629 - 1641 für Stanislaw Lubomirski erbaute Palast, der noch im frühen 17. Jh. errichtet wurde, ist von Befestigungsanlagen mit Bastionen und einem Landschaftspark umgeben. Im alten Pferdestall befindet sich eines der größten Wagenmuseen in Europa. Die Schlossanlage diente sowohl als Wohnhaus als auch als Verteidigungsbastion.Am Abend kommen wir in Przemysl an. Wir quartieren uns in einem Hotel ein und kommen beim gemeinsamen Abendessen zusammen.


3. Tag: Lemberg - Brücke zwischen West- und Ostgalizien         
Am Morgen machen wir einen kurzen Stadtrundgang in Przemysl, der ehemaligen k.u.k.-Garnisonstadt. Die Festungsanlage in Przemysl ist eine einzigartige Sehenswürdigkeit der Wehrarchitektur. Um die Mittagspause erreichen wir die polnisch-ukrainische Grenze und kommen am Nachmittag in Lviv / Lemberg an. Selten hat eine Stadt Kultur pur in so einer geballten Form zu bieten. Die gesamte Innenstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bei einem geführten Bummel entdecken Sie die Vielfalt der architektonischen Baustile an historischen Kirchen und Bürgerhäusern, besuchen das armenische und das jüdische Viertel, den Marktplatz und die Gebäude um ihn.


4. Tag: Lemberg & „Auf den Spuren von Joseph Roth"
Diese Stadt soll nicht nur gesehen werden, vielmehr soll man die Atmosphäre fühlen, und die ist in Lemberg auf Schritt und Tritt spürbar. Mit seinen 120.000 Studenten gehört Lviv nach wie vor zu den wichtigsten Bildungszentren des Landes. Auf dem Jura-Berg, neben der St. Georgs-Kathedrale, bekommen Sie die religiösen Zusammenhänge erklärt bzw. hören über die Rolle der Kirche in der heutigen ukrainischen Gesellschaft. Etwa zwei Autostunden weiter östlich liegt das Städtchen Brody. Hier, im damaligen Ostzipfel der k.u.k.-Monarchie, kam 1894 der Schriftsteller Joseph Roth zur Welt.
In Brody steht noch das Gymnasium, wo Roth zur Schule gegangen ist und es sind die Ruinen der größten Synagoge Galiziens zu sehen. Wir besuchen den alten jüdischen Friedhof, erfahren vom Stadtteil Schwaby, wo die Nachkommen schwäbischer Siedler wohnten, fahren am „letzten Bahnhof der Monarchie" vorbei, wie es bei Roth hieß. Am Abend kommen wir in Ternopil an und quartieren uns im Hotel ein.


5. Tag: Naturwunder und mittelalterliche Festungen
Wir reisen heute durch die Region Podolien, durchqueren dabei die leicht wellige Landschaft und erreichen um die Mittagszeit Kamjanez-Podilsky. Außerordentlich reizvoll ist die Lage der Stadt - um den historischen Stadtkern macht der Fluss Smotrych einen lyraförmigen Bogen. Ein wahres Naturwunder ist sein Canyon. Sie sehen den polnischen, den ukrainischen und den armenischen Markt, das Rathaus sowie die Befestigungsanlage. Ein weiteres Unikum ist die Gottesmutterstatue auf dem Minarett. Unterwegs nach Czernowitz passieren wir Chotyn. In einer wald- und wildreichen Umgebung liegt das Städtchen am Fluss Dnister. Wir machen nur einen Spaziergang zu der am Dnister liegenden Festung (Außenbesichtigung). Am Abend erreichen wir Czernowitz.                        

6. Tag: Prächtiges Czernowitz - Kleinwien
Eine stilvolle Stadt am Fluss Pruth lädt Sie zu einem Stadtrundgang ein. Mit unserem deutschsprachigen Reiseleiter werden Sie diese ehemals östlichste Metropole der Doppelmonarchie auskundschaften, in der es früher mehr Büchereien als Bäckereien gab. Sie sehen den ehemaligen Austria-Platz und das vom Wiener Architekturbüro „Fellner und Helmer" entworfene Theatergebäude. Sie spazieren durch die Herrengasse, eine Flaniermeile mit unzähligen Jugendstilhäusern. Mit etwas Glück hören Sie noch vom Rathausturm den letzten Trompeter in der Ukraine. Von unserem Reiseleiter erfahren wir viel von der sogenannten Czernowitzer Literatur, denn literarisch hat diese Stadt unheimlich viel zu bieten. Das Entstehen der Residenz ist dem Bischof Eugenie Hacman zu verdanken, der den österreichischen Monarchen Franz-Josef I überzeugte, für die Geistlichen der Bukowina ein entsprechend würdiges Gebäude zu errichten.

7. Tag: Den Huzulen auf der Spur
Kolomyja, unser erster Programmpunkt an diesem Tag, ist heute ein ruhiges und beschauliches Provinzstädtchen mit einer reichen Geschichte. Bei der Stadtrundfahrt sehen Sie das Rathaus,
die schönen Kathedralen und das Stadttheater. Anschließend besuchen wir das Museum für Volkskunst der Huzulen mit seiner umfangreichen Ausstellung. Eine Autostunde entfernt liegt Iwano-Frankiwsjk, unser nächstes Tagesziel. Die Stadt wurde 1662 von der polnischen Adelsfamilie Potocki gegründet. Zu Ehren des Sohnes wurde sie Stanislau genannt. Heute ist die Stadt nach dem ukrainischen Dichter und Philosoph Iwan Franko benannt und unter anderem für die sehr lebendige junge Kulturszene bekannt. Während eines Stadtrundgangs sehen wir zahlreiche Jugendstilvillen, das Stadttheater, die Synagoge und die Armenische Kirche. Am Abend kommen wir in die Nähe von Slawske, ein Karpatendorf und zugleich ein Kurort in malerischer Umgebung. Beim Abendessen hören wir ein improvisiertes Konzert mit Volksliedern aus der Region.


8. Tag: In traumhafter Natur
Am Vormittag genießen Sie die bezaubernde Landschaft der Umgebung. Mit einer Seilbahn fahren Sie hoch hinauf bis zum Borzhava-Gebirgszug und genießen einen fantastischen Ausblick. Anschließend besuchen wir einen Bauernhof und sprechen mit den hiesigen Leuten. Es scheint, dass hier die Zeit einfach stehengeblieben ist. Freuen Sie sich auf eine Folklore-Darbietung. Nach einem Picknick im Freien machen wir uns auf den Weg Richtung Transkarpatien. Die Straße schlängelt sich um die Bergzüge und bietet atemberaubende Panoramen. In der Nähe von Mukatschewo sehen Sie schon von weitem das Schloss „Palanok", denn es befindet sich auf einem 68 m hohen Massiv vulkanischen Ursprungs. Nach der Besichtigung machen wir noch einen Spaziergang durch Mukatschewo und erkunden die Innenstadt mit ihren prächtigen Kirchen und Bürgerhäusern aus ungarischer Zeit. Auf Schritt und Tritt finden Sie hier Spuren der ungarisch-österreichischen Vergangenheit der Stadt: das Rathaus im Jugendstil, die weiße Residenz von Familie Rakoczi und die Kapelle des Heiligen Josef. In Mukatschewo bleiben wir zum Abendessen und zur Übernachtung.

9. Tag: Uzhgorod am Dreiländereck
Am Morgen fahren wir nach Uzhgorod, dem Zentrum der Region. Eine Stadt im Länderdreieck zwischen Ungarn, der Slowakei und der Ukraine. Der Name der Stadt lässt sich vom Fluss Uzh, an dem sie liegt, ableiten. Sie wandeln am Ufer entlang durch die längste Lindenallee Europas. Besonders sehenswert sind das mittelalterliche Stadtviertel mit der Flaniermeile. Von der Stadtmitte gehen Sie zum Schloss von Uzhgorod, dessen Geschichte bis hin ins 9. Jhdt. reicht. Anschließend nähern wir uns der slowakischen Grenze und erreichen am Nachmittag Kosice, die zweitgrößte Stadt der Slowakei. Entlang der Hauptstraße pulsiert das Leben. In der Mitte steht der Elisabeth-Dom aus dem 15. Jahrhundert, heutzutage die größte Kirche des Landes. Nicht umsonst wurde der Stadt im Jahre 2013 der Titel „Kulturhauptstadt Europas" verliehen. Am späten Abend erreichen wir Presov.

10. Tag: Presov - Heimreise
Unsere Reise neigt sich dem Ende zu. Sie haben eine intensive und ereignisreiche Zeit verbracht und drei Länder kennengelernt. Mit nach Hause nehmen Sie unvergessliche Eindrücke sowie das Gefühl, etwas Besonderes erlebt zu haben! Heimreise über Banska Bystrica - Nitra und Bratislava nach OÖ.


Leistungen:
-Busreise im 4*-Reisebus Ambiente
-9 x Ü/HP in guten Mittelklassehotels
-1 x Picknick
-Eintritte inkl. Führung: alle Sakralbauten lt. Programm, Schloss Lancut, Friedhof in Lviv, Universitätsgebäude und Jüdisches Museum in Czernowitz; Museum der Huzulen; Schloss „Palanok"
-Fahrt mit der Seilbahn zum Borzhawa-Zug
-Picknick in den ukrainischen Karpaten
-Besuch eines Bauernhofs
- Alle Stadtführungen
-Örtliche Reiseleitung ab Krakau bis Presov

Nicht inbegriffen: Reiseversicherungspaket

Abfahrt: 6 Uhr Rückkunft: ca. 21 Uhr

        

lt Katalog

  • Doppelzimmer Dusche/WC
    1190 €
  • Einzelzimmer Dusche/WC
    1455 €